Facebook zeigt wahre Absichten – neue AGB

Facebook hat seine AGBs geändert und informiert seine User. Wie üblich dürfen nun 175 Millionen User diese AGB Änderung stillschweigend annehmen. Alternativ kann man natürlich auch Facebook verlassen. Allerdings ist dies wohl nur noch jetzt möglich, später nie wieder.

Das Social Networks „Big Brothers“ sind und unsere Daten sammeln ist kein Geheimnis. Dass wissen wir und hoffentlich auch die meisten Nutzer dieser Communities. Welchen Schaden man seiner eigenen Vita zufügt, wenn man seine Kommentare, Daten, Fotos, Videos zu offenherzig im Social World Wide Web verbreitet, sollte sich auch schon rumgesprochen haben. Und es ist mittlerweile auch bekannt, dass man viele Daten kaum noch aus dem Netz bekommt, wenn sie sich erst einmal verbreitet haben.

Und hier setzen die neuen AGBs von Facebook an. Wenn es dem User sowieso kaum möglich ist, alle seine abgegebenen Daten im Griff zu haben und er eine Verbreitung nicht stoppen kann, dann kann er das Recht an seinen Daten ja auch gleich auf Facebook übertragen. Mit anderen Worten: Selbst wenn ein User seinen Account bei Facebook schließt, bleiben nun die Daten bei Facebook. Lt. AGB heißt es „Facebook will be entitled to the unrestricted use of any such Submission for any purpose, commercial or otherwise, without acknowledgment or compensation to you“.

StudiVZ hat letzten Jahr mit den Änderungen seier AGBs einige User verärgert. Mal sehen, wie es Facebook ergeht.

Update: Wie heise.de berichtet, hat Facebook wegen des Drucks der Mitglieder und Medien, heute die alten AGB wieder eingesetzt bis die geplanten Änderungen ein weiteres Mal geprüft werden.

Ein Gedanke zu „Facebook zeigt wahre Absichten – neue AGB“

  1. Wer sich bei einer solchen Plattform anmeldet, muss doch inzwischen einfach wissen worauf er sich enlässt. Wer von Anfang an keine Informationen ins Netz stellt, die ihm möglicherweise zu einem späteren Zeitpunkt schaden könnten, hat auch keine großen Probleme, wenn facebook selbst nach Schließung des Accounts im Besitz der Daten bleibt. Dieser Trend wird sich auf Dauer wohl nicht aufhalten lassen.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *